Die Umstellung auf All-IP ist bereits in vollem Gange. Bis Ende des Jahres 2018 wird die Telekom sämtliche verbleibende ISDN-Anschlüsse zugunsten von „Voice Over Internet Protocol“ oder allgemeiner ausgedrückt, Internettelefonie abgeschaltet haben. Obwohl die Umstellung bereits vor Jahren angekündigt wurde, reagieren viele Kunden erst, wenn es zu spät ist.

Die Telekom kündigt mit einer angemessenen, im Vertrag vereinbarten Frist. Doch selbst wenn das Schreiben nicht unbeachtet in der Schublade landet, kann es diesbezüglich zu Problemen kommen. Denn der derzeitige Andrang übersteigt häufig die Kapazitäten der Anbieter der neuen All-IP - Telefonie, sodass es bei der Bearbeitung von Verzögerungen von bis zu 6-8 Wochen kommen kann. Von Problemen berichten Kunden aller großer Anbieter.

Im schlimmsten Fall ist dann der alte Anschluss schon ausgelaufen, der neue noch nicht aktiv und der Betrieb wochenlang vom Netz abgeschnitten - eine Horrovorstellung für jedes moderne Unternehmen. Um das zu vermeiden, sollte man im besten Fall bereits vor der Kündigung handeln, die in absehbarer Zeit sowieso ins Haus flattert. "Generell sollte die Umstellung frühzeitig geplant werden", rät dazu z.B. auch die Deutsche Handwerkszeitung. "Wer technisch nicht so versiert ist, kann sich an die Deutsche Telekom wenden oder einen spezialisierten Fachhändler kontaktieren, der ihn bei der Umstellung neutral berät und technisch begleitet, etwa auch beim Thema Fax über IP-basierte Netze."

Ein Lösungsansatz kann zum Beispiel darin bestehen, frühzeitig einen SIP-Trunk zu schalten, auf den nach der Kündigung nur noch die bestehenden Rufnummern übertragen werden müssen. Teldv berät Sie zu dieser und weiteren Optionen, behält mit Ihnen den Künsigungstermin im Auge und unterstützt Sie nach Kräften, damit Umstellung auf die zukunftssichere Technologie problemlos klappt.